Der Aufbau und die Funktionsweise von Elektrogrills

Elektrogrills gibt es zwar in vielen verschiedenen Ausführungen, grundsätzlich bestehen all diese Geräte jedoch aus den gleichen Komponenten. Hierzu gehören das Gehäuse, das Heizelement, die Grillfläche, ein Fettauffangbehälter und ein Kabel für die Stromversorgung. Zusätzliche Extras können ein Deckel, ein Windschutz, ein Untergestell und ein Thermostat zur Regulierung der Temperatur sein.

Das Heizelement

Beim Elektrogrill entsteht die nötige Hitze durch ein Heizelement. Es kann als Heizspirale offen unter dem Grillrost liegen oder in die Grillplatte integriert sein. Letztere Variante hat den Vorteil, dass kein Fett oder Fleischsaft auf das Heizelement tropfen kann. Dadurch entsteht kaum Rauch und auch die Gerüche, die Ihre Nachbarn vielleicht stören könnten, halten sich in Grenzen. Darüber hinaus brauchen Sie bei diesen Modellen die Heizspirale nicht zu reinigen. Ist das Heizelement in die Grillplatte integriert, verteilt sich die Hitze außerdem gleichmäßiger auf der gesamten Grillfläche. Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass die Grillplatte aus einem Material wie Guss besteht, das die Wärme gut leitet.
Die Heizelemente von Elektrogrills lassen sich häufig in mehreren Stufen und bei einigen Modellen sogar stufenlos einstellen. Zum Teil kann die Temperatur sogar so weit reduziert werden, dass die Platte das Gegrillte nur noch warm hält. Bei diesen Geräten ist es daher kein Problem, wenn Sie schneller grillen als Ihre Gäste essen. Wann die eingestellte Hitze erreicht ist, zeigt eine kleine Kontrollleuchte an.
Elektrogrills haben in der Regel eine Leistung zwischen 1800 und 2400 Watt. Geräte mit kleiner Grillplatte kommen mit einer Leistung von 2000 Watt oder weniger aus. Bei großen Grills sollte sie jedoch etwas höher sein, damit ausreichend Hitze erzeugt wird. Eine hohe Temperatur ist vor allem beim Grillen von Fleisch wichtig, denn durch sie verschließen sich die Poren, das Fleisch bleibt innen saftig und wird außen kross.

Die Grillfläche

In Hinsicht auf die Grillflächen lassen sich Elektrogrills in die Modelle mit Rost und geschlossenen Grillplatten unterteilen. Grillplatten können glatt oder gerippt sein. Viele Hersteller bieten aber auch Kombinationen aus beiden Varianten an. Eine gerippte Platte ist zum Grillen von Fleisch gedacht, die glatte Fläche für klein geschnittenes Fleisch, Meeresfrüchte oder auch Beilagen wie gegrilltes Gemüse oder Zwiebelringe. Bei einigen Elektrogrills mit geteilter Grillplatte können Sie die Temperatur der beiden Zonen sogar einzeln regulieren und so ganz unterschiedliche Gerichte zubereiten.

Die Auffangschale für Fett und Fleischsaft

Die Fettauffangschale hat den Zweck, heruntertropfenden Fleischsaft und Fett aufzufangen. Sie ist in der Regel herausnehmbar, damit sie nach dem Grillen leicht gereinigt werden kann. Bei den Modellen einiger Hersteller wird diese Schale vor dem Einschalten des Geräts mit Wasser gefüllt. So entsteht weniger Rauch und die Schale lässt sich leichter wieder reinigen.

Deckel und Windschutz

Es gibt auch Elektrogrills, die mit einem Deckel ausgestattet sind. Mit diesen Geräten können Sie auch indirekt grillen, also das Grillgut von allen Seiten garen. Durch den Deckel bleibt die Hitze wie in einem Backofen erhalten, sodass selbst Brathähnchen und andere große Fleischstücke gar werden. Ein Deckel ist außerdem ein guter Schutz für das Grillfleisch, falls das Wetter einmal nicht so gut sein sollte. Den gleichen Zweck erfüllt aber auch ein Windschutz, der am Gehäuse befestigt ist.

Das Untergestell

Untergestelle von Elektrogrills sind häufig mit Ablageflächen an den Seiten oder unterhalb des Grills ausgestattet. Auf ihnen ist Platz für Grillgut, Grillbesteck und andere Dinge. Bei einigen Herstellern lässt sich der Grill leicht vom Untergestell nehmen. Dies ist praktisch, wenn Sie Ihren Elektrogrill mal als Standgrill und mal als Tischgrill verwenden möchten. So bleiben Sie flexibel und können grillen, wo immer es Ihnen gerade am besten gefällt.